Warum Märchen „cool“ sind: Lese- und Erzählcoaching für Kinder und Schulen

Märchen Schule Erzählen Schule Märchenhaft gut Monika Gehle

Märchen müssen gerade deshalb erzählt werden, weil damit die natürliche, angeborene Angst des Kindes, die durch seine eigene Phantasie entsteht (das Gespenst im Schrank z. B.), ihren Raum bekommt. Märchen haben einen psychologisch reinigenden Effekt. Kinder auf einer bestimmten Entwicklungsstufe brauchen das Unheimliche und Spannende des Märchens, um die Angst zu verarbeiten und zu überwinden, die unweigerlich zum menschlichen Dasein gehört.  (Sören Kierkegaard)

In einer Schule, in der ich als Erzählerin zu einer Märchen-Projektwoche eingeladen wurde, durfte ich erleben, dass Kinder – quer durch alle Nationalitäten – wunderbare Geschichtenerzähler sind. Sie alle hatten sich ein Märchen ausgesucht, dazu eine Szene aus einem Schuhkarton gebastelt und Three boys playing tug-of-wartrugen die Geschichte mit Begeisterung frei vor ihren MitschülerInnen vor. (Fast) alle waren ganz bei der Sache, obwohl sie die ausgewählten Märchen nun schon des öfteren gehört hatten. Erzählen lernen weckt schöpferisches Potenzial, es gibt Kindern Selbstvertrauen und begleitet und stärkt sie auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden. Darüber hinaus entsteht ein Gemeinschaftsgeist in der Klasse, und es entsteht Raum und Offenheit für kulturelle Vielfalt.

Gern stelle ich mich auf Ihre individuellen (Unterrichts-)Wünsche ein!